Hardware-Drittwartung weiter auf dem Vormarsch
07.05.20

Herstellerübergreifende technische Services im Rechenzentrum sind gefragt: 2019 verzeichnete Technogroup, Marktführer für Drittwartung in der D/A/CH-Region, mit rund 41 Millionen Euro einen neuen Umsatzrekord / Vorteile wie Kosteneinsparungen bis zu 70 Prozent sowie Optimierung der internen IT-Prozesse durch Single Point of Contact sind gerade jetzt für Unternehmen sehr wertvoll.

Was passiert mit einem Auto, nachdem die Neuwagengarantie abgelaufen ist? Es wird nicht verschrottet. Denn Autos leisten viel länger als zwei bis fünf Jahre zuverlässig ihre Dienste. Voraussetzung dafür ist, dass sie regelmäßig von Fachleuten gewartet werden. So ist das auch bei der Hardware in Rechenzentren. Ob Server, Storage oder Netzwerk – die Lebensdauer der IT-Komponenten ist deutlich länger als der Garantiezeitraum der Hersteller.

Um diese Lebensdauer nutzen zu können, benötigen Unternehmen Partner, die ihre IT-Infrastruktur warten und schnell zur Seite stehen, falls eine Störung auftritt. Da in einem Rechenzentrum üblicherweise eine Vielzahl verschiedener Systeme unterschiedlicher Hersteller zu finden ist, ist es von Vorteil einen Dienstleister zu haben, der herstellerübergreifende Kompetenzen hat, über Original-Ersatzteile verfügt und den Service überall erbringen kann, wo die IT-Infrastruktur der Unternehmen steht.

„Solche Third-Party Maintenance (TPM) Services sind gefragt”, betont Klaus Stöckert, CEO von Technogroup. Der TPM-Marktführer in der D/A/CH-Region hat 2019 einen Rekordumsatz von rund 41 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber Vorjahr stieg der Umsatz um ca. zehn Prozent. „Dieses Ergebnis verdeutlicht die hohe Qualität unserer Dienstleistungen, auf die über 5.000 Unternehmenskunden vertrauen. Gleichzeitig zeigt es das Potential der herstellerübergreifenden Wartung. Gerade jetzt, wo viele Firmen ihre Budgets auf den Prüfstand stellen müssen, können Alternativmodelle wie TPM helfen, die Leistung der IT aufrecht zu erhalten und gleichzeitig deutlich Kosten einzusparen und Prozesse zu optimieren.“

Das Analystenhaus Gartner bewertet die Einsparpotenziale in der IT-Wartung durch Einsatz von Third-Party Maintenance auf 50 bis 70 Prozent im Vergleich zur OEM-Wartung. Darüber hinaus lässt sich mit TPM die Hardware über das Ende des Herstellersupports hinaus (End of Service Life, EOSL) nutzen, was auch der Nachhaltigkeit und dem schonenden Umgang mit Ressourcen zu Gute kommt. Der Multi-Vendor-Ansatz und der SPOC-Gedanke (Single Point of Contact) sparen unnötige Abstimmungsrunden mit verschiedenen Dienstleistern. Gerade im Störungsfall kann dieser Vorteil entscheidend sein, um Umsatz- und Reputationsrisiken zu minimieren, die durch den Ausfall von IT-Systemen eintreten können.

Neben Wartung bietet die Hochheimer Technogroup ergänzende Services rund um das Rechenzentrum an. „Diese Dienstleistungen machen inzwischen rund 15 Prozent unseres Umsatzes aus. Ob Rechenzentrum-Umzüge, IT-Monitoring oder Netzwerk Services – der Bedarf unserer Kunden ist vielschichtig. Diesen decken wir mit integrierten, flexiblen Konzepten ab“, sagt Stöckert.