30 Jahre Technogroup: Vom Startup zum Marktführer
25.05.20

IT-Dienstleister für Drittwartung im Rechenzentrum blickt auf eine Erfolgsgeschichte und auf einen sich rasant verändernden Markt mit vielen Chancen

In Flörsheim in der Nähe von Frankfurt am Main wurde vor 30 Jahren der Grundstein für einen Marktführer gelegt. Heute unterhält die Technogroup IT-Service GmbH 54 Service- und 19 Logistik-Stützpunkte sowie ein weltweites Partnernetzwerk. Sie betreut 5.200 Kunden, beschäftigt knapp 300 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 40 Millionen Euro. „Kaum eine Branche hat sich die letzten 30 Jahre so rasant verändert wie die IT. Unser Erfolg beruht darauf, dass wir die Weiterentwicklung unseres Portfolios stetig an den veränderten Marktanforderungen ausrichten“, erklärt CEO Klaus Stöckert. „Unsere DNA ist die Drittwartung im Rechenzentrum, aber wir bieten immer mehr ergänzende Value-Added Services an wie zum Beispiel Monitoring, IMAC und einen herstellerübergreifenden Single Point of Contact-Support.“

Als die Geschichte der Technogroup IT-Service GmbH am 25. Mai 1990 begann, fing die IT gerade erst an, den Alltag und die Berufswelt vieler Menschen zu durchdringen. IT-Experten galten als Exoten, festgelegte Ausbildungsberufe oder Studiengänge gab es nicht. Autodidaktisch, durch Schrauben und großes technisches Verständnis bauten die Mitarbeiter sich kontinuierlich Wissen auf. So entwickelte sich Technogroup vom Exoten zum Marktführer für Third Party Maintenance (TPM) im D/A/CH-Raum mit höchster Fachkompetenz und einem Wachstum, das seit Gründung ununterbrochen ist.

„Gerade in der aktuellen Situation wird die steigende Bedeutung von IT und Digitalisierung offenkundig. IT-Systeme müssen ein Höchstmaß an Verfügbarkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit gewährleisten. Wartung, Reparatur und Austausch leisten hierzu einen entscheidenden Beitrag. Der Markt für TPM ist praktisch unendlich“, ist Stöckert überzeugt. Immer mehr Unternehmen übertragen Aufgaben an spezialisierte IT-Dienstleister. Zugleich ist TPM noch nicht allen bekannt. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit Investitionsstau und Budgetkürzungen für IT-Hardware kann die Drittwartung eine kostengünstige und qualitativ gleichwertige Alternative zur Herstellerwartung sein. Das weltweit anerkannte Analystenhaus Gartner geht von einem Einsparpotenzial durch Drittwartung von bis zu 70 Prozent aus. Ein wichtiger Punkt ist die Lebensdauer der Systeme. Die Herstellerwartung endet oft nach drei bis fünf Jahren. Server und Hardware im Rechenzentrum können aber über zehn Jahre im Einsatz sein. Hier setzt Drittwartung an, um die Lebenszeit von Rechenzentrums-Hardware über das offizielle Service-Ende (EOSL) hinaus zu verlängern.

Insbesondere für Unternehmen, deren IT-Landschaft aus unterschiedlichen Systemen und Hardware verschiedener Hersteller besteht, ist Drittwartung sinnvoll. Statt mehrere Ansprechpartner bei unterschiedlichen Herstellern haben diese Unternehmen im Störfall einen zentralen Ansprechpartner beim Drittwartungsanbieter. Dieser ist herstellerunabhängig, kennt die Systeme, verfügt häufig über Ersatzteilbestände von Maschinen, die die Hersteller nicht mehr anbieten und kann schnell reagieren und das Problem lösen. So werden lange und teure Ausfallzeiten oder Performance-Einschränkungen vermieden.

„Der Kunde wünscht heute ein allround-Programm für Dienstleistungen im Rechenzentrum. Daher haben wir in den letzten Jahren unser Projektgeschäft ausgebaut“, erklärt Stöckert. „Ob Monitoring, IMAC oder Netzwerkservice – wir nehmen unserem Kunden Standardaufgaben ab, damit sie sich um ihr Kerngeschäft und ihre Innovationen kümmern können.“

Die vergangenen 30 Jahre waren für das Unternehmen Technogroup eine prägende Zeit. „Wir sind sicher, dass es genauso erfolgreich weitergehen wird. Wir bewahren das Gute, das wir als Technogroup-Familie in den letzten drei Jahrzehnten aufgebaut haben und stellen uns den Herausforderungen, die der Wandel der Branche auch künftig mit sich bringen wird“, versichert Stöckert.

Im Jubiläumsjahr der Technogroup wird sich der langjährige Geschäftsführer Alfried Netzband nach 30 Jahren erfolgreicher Tätigkeit am Jahresende aus dem operativen Geschäftsleben zurückziehen und in den nächsten Monaten seinen Verantwortungsbereich sukzessive intern übergeben. Er trat kurz nach der Gründung als einer der ersten Mitarbeiter in das Unternehmen ein und ist seit Mitte der 1990-er Jahre für den technischen Service verantwortlich. „Mit Alfried Netzband verlässt uns ein großes Stück Technogroup-Tradition. Seine Zielstrebigkeit, technische Expertise und seine Offenheit haben das Unternehmen mit dazu gemacht, was es heute ist und dafür sind ihm Kollegen und Gesellschafter dankbar“, sagt Klaus Stöckert.